Radtour Frankreich 2003 Andreas Weißbrodt Erik Weitnauer Aachen Barcelona Spanien Belgien Nantes

Radtour durch Frankreich 2003

Position: home / stories



Der Fahrradklau | Pfeil auf den aufgerufenen Menüpunkt Pannenstatistik | Anekdoten


Pannenstatistik:


In den ersten beiden Wochen hatten wir keine einzige Panne. Unsere Fahrräder waren tiptop in Ordnung... Aber dann kamen wir ja bekanntlich nach Nantes und in Nantes "tauschten" wir binnen 7 Tagen unsere schönen teuren Fahrräder gegen zwei Fahrräder eines etwas älteren Semesters. Und meins machte schon an der Ausfahrt vom Zeltplatz schlapp. Platten. In der darauffolgenden Woche sollten wir noch zahlreiche Platten an Eriks Fahrrad erleben. Teilweise in sehr kurzen Abständen, das hat schon kräftig genervt. Anscheinend war das Felgenband an dem Laufrad so alt und spröde, dass der Schlauch immer wieder aufgerieben wurde. Diese Pannenserie gipfelte dann in einem Achsbruch an ebendem Rad. Zum Glück fanden wir an diesem Tag noch einen netten Althippie, der uns in seinem Wohnmobil bis in die nächstgrößere Stadt mitnahm. Dort wechselten wir dann Lager, Achse, Mantel, Felgenband und Schlauch. Danach liefen die Räder wieder. Nach gut 500km mit den "neuen" Rädern gab es den ersten Speichenbruch, es sollten noch viele Folgen, anscheinend waren die Laufräder meiner liebsten Rennmaschine nicht für diese Belastung geschaffen (Gepäck vorn und hinten). Das fiese an Speichenbrüchen war, dass wir diese immer in einer Werkstatt reparieren lassen mussten, weil wir die Räder nicht selbst zentrieren konnten. 300km nach dem 1. Speichenbruch folgte der nächste, dieses mal etwas krasser, weil gleich 2 Speichen gebrochen waren. Einen Tag nach der Reparatur hatte dann Erik seinen 1. Speichenbruch :D, den wir noch am gleichen Tag reparieren lassen konnten. Wiederum einen Tag später (Sonntag) folgte die wahrscheinlich unangenehmste Panne: Mein Mantel war so abgefahren, dass plötzlich der Schlauch herausguckte und sich am Schutzblech aufschnitt. Nachdem wir den Schlauch bei glühender Hitze geflickt und den Mantel verklebt hatten versuchten wir weiterzufahren. Nach ein paar Metern war der Schlauch wieder geplatzt und ich musste über 10km mit Eriks Rad durch die Mittagssonne heizen und erreichte so gerade noch rechtzeitig einen Supermarkt um einen neuen Mantel zu kaufen. Mit dem neuen Mantel gings dann wieder... Am nächsten Tag folgte ein weiterer Speichenbruch, den wir allerdings länger nicht reparierten - eine gute Taktik. Die nächste Panne war der Riss meines Bremsbautenzugs mitten in den Pyrenäen. Am nächsten Morgen hatte ich dann wieder einen Platten, welcher dann allerdings auch die letzte Panne auf 2750km sein sollte. Hier noch einmal eine grobe Zusammenfassung:

Platten: 5 - Erik, 4 - Andreas
Speichenbruch: 1 - Erik, 4 - Andreas
1 Achsbruch (Erik), 1 Mantel durchgefahren (Andreas), 1 Bautenzug gerissen (Andreas)

Auffällig war, dass die Pannen immer gehäuft auftraten. Meistens lief alles super, doch dann gab es wiederum Phasen, in denen täglich was kaputt ging.


Fehler melden: e-Mail an den Webmaster